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1945 - 1958: Nachkriegszeit

1947-50

Lichtnecker-Story
Pfannengericht am offenen Feuer Hermann Lichtnecker
Ein Kios wird gebaut
Ein Kiosk wird gebaut. Hermann Lichtnecker
Holzmann Turm
Der neue Holzmann-Fernseh-Turm Hermann Lichtnecker
Hanni und Hermann Lichtnecker
Hanni und Hermann Lichtnecker Hermann Lichtnecker

Die Familie Lichtnecker besaß in Wallern / Böhmerwald / Sudetenland eine Konditorei. 1946 wurde die Familie aus ihrer Heimat vertrieben und landete in Niederreifenberg. 1947 bauten die Lichtneckers auf dem Großen Feld­berg ein Kiosk, das sie 70 Jahre, von 1948 bis 2018, gemeinsam betrieben.

1948 / 49

In der Zeit des „Kalten Krieges“ betrieb die US-Armee eine Abhöreinrichtung auf dem Großen Feld­berg gegen ostdeut­schen und sowjetischen Funkverkehr. Als jahrelang jeweils 14 Tage im Jahr Funkverbindungen auch aus dem östlichen Russland empfangen werden konnten, glaubte man zunächst an eine Naturbesonderheit. Man stellte jedoch fest, dass zu dem jeweiligen Zeitpunkt ein Riesenrad auf einem Festplatz stand, das ent­fernte Signale reflektierte. Gegen Bezahlung ließ der Besitzer sein Riesenrad in den fol­gen­den Jahren längere Zeit auf dem Festplatz stehen.

Zur Zeit der Berlin-Blockade von Juni 1948 bis Mai 1949 waren übrigens im nahen „Haus Sieg­fried“ Rosinenbomberpiloten einquartiert.

Der Landesverband Bergwacht Hessen wird 1947 gegründet und schließt sich zwölf Jahre später der Bergwacht Hessen des Deut­schen Roten Kreuz an.

An Wochenende stehen hier Rettungsfahrzeuge
Im Winter besonders wichtig Mein Archiv

1949

lässt der Hessische Rundfunk den Aussichtsturm unter der Vorgabe, dass dieser auch als Antennenträger zur Abstrahlung des UKW-Programms dienen darf, von der Firma Holzmann wieder aufbauen.

1950

Richtfest am 20. Okto­ber 1950
Am 20. Okto­ber ist Richtfest. Verlag Ernst und Sohn Berlin 1954

Auch das Feld­bergfest findet erstmals nach dem Krieg wieder auf dem Feld­berg-Plateau statt.

Für die Deut­sche Post beginnt Holzmann ab Mai 1950 mit den Bauarbeiten am großen Fernsehturm. Zur besseren Abstrahlung der Programme sind jetzt die oberen 10 Stockwerke aus Holz.

Aus Holz, zur besseren Abstrahlung der Fensehbilder
Der Holzturm Susanne Eckermann Niederreifenberg

1. Okto­ber 1950

An diesem Tag wird das erste Feld­berg­rennen nach dem Krieg für Motor­räder, Sport- und Renn­wagen ausgetragen. Ab 1951 gehören die Rennen zur Deut­schen Motorrad-Straßen-Meister­schaft. Es sind nur noch Motor­räder zugelassen, weil Renn­wagen auf der schmalen Stre­cke kaum über­holen können. Zu den Siegern gehören unter anderen die Welt- und Europa­meister: „Schorsch“ Meier, Wilhelm Noll - Fritz Cron, Werner Haas, H. P. Müller und Ewald Kluge.

Ab November 1951

geht ein Fernseh-Ver­suchssender in Betrieb und am 1. Weihnachtstag 1952 wird erstmals ein ausgestrahlt. (Ab 1983 wird kein Bedienungspersonal mehr nötig sein, denn gesteuert werden die digitalen Geräte vom Frank­furter Fernsehturm aus).

Was 1929, beziehungsweise 1936, in Deutsch­land begonnen wurde, kann erst jetzt fortgesetzt werden.

1952

Franz Bradler vom SCT Frank­furt, der 1954 bei den Deut­schen Alpine-Ski-Meister­schaften Flachland­meister in der Dreierkombination wird, stellt auf der „Großen Feld­berg-Sprungschanze“ mit 40 m einen neuen Rekord auf.

1952 Neue Pres­se
Frank­furter Neue Pres­se 1952

In den Wintern der 50er Jahre gibt es im Tau­nus noch reichlich Schnee. Auf dem Nordwest-Abhang des Feld­bergs, dem „Siegfriedschuss“ und der „Heimlichen Wiese“, werden sogar Bezirks- und Hessische Meister­schaften ausgetragen. Einen Lift gibt es nur auf der „Heimlichen Wiese“, nicht aber am „Siegfriedschuss“. An Schnee-Sonntagen werden Busse eingesetzt, die die Sportler nach einer Abfahrt bis zum Gasthaus „Weilquelle“ in Niederreifenberg wieder zum Feld­berggipfel bringen.

1953

Winter 1953 in Ober­reifen­berg
Winter 1953 in Ober­reifen­berg Ursula Großmann Ober­reifen­berg

1953

Carl Beuth
Der Heimatforscher Carl Beuth (1879-1953) stirbt in Ober­reifen­berg. Eigenes Foto
Großer Feld­berg im Tau­nus 1954
Großer Feld­berg im Tau­nus 1954 Foto Walter Elkins

Das Feld­berg-Plateau sonntags:

Ausflugsziel Gr0ßer Feld­berg
Anfang der 50er-Jahren ist sonntags das Feld­berg-Plateau ein stark frequentiertes Ausflugsziel. Hermann Lichtnecker

1955

Erb / Jordan gewinnen die Deut­sche Junioren­meister­schaft im Zweierbob auf der von Philipp Schneikert erbauten neuen Bobbahn zwischen Feld­berg und dem Schülerheim des Goethe-Gymnasiums bei Ober­reifen­berg.

26. Februar 1956

Hans Rösch wird auf der Feld­berg-Bobbahn Deut­scher Viererbob-Meis­ter vor Franz Schelle. Feld­bergpokal-Gewinner wird Olympia-Sieger Anderl Ostler im 2er-Bob. Im Bundes­archiv als Video zu sehen unter: //www.filmothek.bundesarchiv.de/video/583255?set_lang=de

1958

Das einzige, von den ehemals drei, verbliebene Gasthaus Sturm wird seit 1958 von dem Hamburger Paul Deeke bewirtschaftet.

Am Aussichtsturm
Am Aussichtsturm Susanne Eckermann

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