Ab 1. April 1963 gibt es vom Großen Feldberg aus ein zweites Fernsehprogramm, das ZDF.
Ab 6. Oktober wird vom Fernsehturm des Großen Feldbergs das 3. Hessische Fernsehprogramm ausgestrahlt.
wird auf dem Großen Feldberg eine Falknerei eröffnet. Mittlerweile ist sie die älteste in Hessen. Zu sehen sind verschiedene Falkenarten, Habichte, Bussarde, Rotmilane, Geier, diverse Eulenarten, darunter 5 Uhus. Bei gutem Wetter kann man Adler frei fliegen sehen.
100 Jahre Taunusklub, mit dankbarem Gedenken an August Ravenstein.
Ein Liftbetreiber legt die Nordabfahrt mit Kunststoff-Noppenmatten aus und ermöglicht sommerliche Skiabfahrten vom Großen Feldberg bis zur Siegfriedstraße, die längste Kunststoffpiste der Welt. Die Eröffnung nimmt der hessische Minister Horst Schmitt am 11. November 1972 vor. Leider gehen aber Stürze auf den viel zu harten Noppenmatten nicht ohne Verletzungen ab. Knochenbrüche, Prellungen, Verbrennungen sind die Folge. Eine junge Dame wagt eine Abfahrt im Bikini, stürzt, ihr ganzer Körper ist voller Schürfwunden. Die einzige Sommer-Skiabfahrt Deutschlands scheitert an ihrer Gefährlichkeit. Die Kunststoffmatten sind auch nicht sehr haltbar und zerbröseln nach einigen Jahren völlig. Heute hat sich die Natur von dem Kunststoffangriff erholt. Sogar Heidekraut wächst dort wieder im August.
Eine vom Flugplatz Egelsbach kommende zweimotorige Cessna stürzt am Nordhang neben der neuen Kunststoff-Skipiste in den Wald. Dabei kommen drei Menschen ums Leben.
ist dann nach einem Brand des Schleppliftes auch das Ende des Winterbetrieb der Nordbahn besiegelt.
Das Feldbergfest besteht jetzt 150 Jahre.
Das letzte der drei im 19ten Jahrhundert erbauten Feldberghäuser, das Haus Sturm, wird abgerissen.
Der Physikalische Verein Frankfurt am Main errichtet eine Sternwarte auf dem Kleinen Feldberg. Sie trägt den Namen des langjährigen Vorsitzenden des Vereins Hans Ludwig Neumann.
Das Hotel und Restaurant „Feldberghof“ wird eingeweiht. Seit 2005 gehört er dem „Zweckverband Feldberghof“, zu dem sich der Hochtaunuskreis und die Gemeinde Schmitten zusammengeschlossen haben. Pächter ist die Binding-Brauerei Frankfurt am Main. Bewirtschaftet wird das Haus von der Familie Stürtz.
Ein Raum des neuen Gebäudes ist eine Außenstelle des Standesamtes Schmitten im Taunus. Freitag ist Trautag.
Es ist der Feldberg im Taunus, auf dessen Gipfel der Herr seinem Knecht Robert Gernhardt erscheint, um ihm das 11. Gebot zu offenbaren, das zu Lebzeiten des Gottesknechtes Moses auf den Steintafeln keinen Platz mehr fand.
Es lautet: Du sollst nicht lärmen.
Zur Zeit der Geschehnisse auf dem Berge Sinai fehlte auch noch die dringende Erfordernis für dieses 11. Gebot, denn Hubschrauber, Laubbläser, Kehrmaschinen, Handys, Rasenmäher und die lauten Busse der Stadt Frankfurt am Main waren noch nicht erfunden, man kannte noch keine Pressluft und hämmernde Bässe in Autoradios. „In Zungen reden“, S. Fischer Verlag
Der Limes (s. unter 200 n. Chr.) wird von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Das Feldberg-Fest findet zum 150. Male statt. Susanne Eckermann / Niederreifenberg bringt aus diesem Anlass eine geschichtliche Aufarbeitung darüber heraus. Wer also wissen möchte, warum das Fest einige Male ausfiel und warum es manchmal auf der Stierstädter Heide oder in Frankfurt-Höchst oder sonst wo stattfand, der besorge sich hier das 80 Seiten starke Heft über die Geschichte des Feldberg-Turnfestes: fam.eckermann@t-online.de.
Obwohl der Fernmeldeturm mittlerweile unter Denkmalschutz steht, wird die 15 m hohe, nutzlos gewordene Fernsehantenne, von dem 53 m hohen Turm abmontiert. 26 Fernsehsender strahlen ihre Programme vollständig von dem hohen Stahlrohrmast des Hessischen Rundfunks in die Welt. Mehr darüber in Der Taunus von Eugen Ernst.
wurde auf dem Großen Feldberg ein Gipfelkreuz aufgestellt, am 20. November hat es Pfarrer Hanns-Jörg Meiller geweiht. Das Kreuz, 3,50 m hoch und 2,70 m breit, besteht aus Eisen, ist verzinkt und leuchtet deshalb in der Sonne. Das Zentrum bildet ein Taunus-Quarzit.
Der 1965 gegründete Feldberg-Falkenhof hat einen neuen Betreiber: Christian Wick.
Zu sehen sind etwa 30 verschiedene Vogelarten: Falken, Bussarde, Adler, Eulen, Dohlen und Lachende Hänse, aber auch einige Reptilien und Frettchen.
Eigenes FotoNach zweieinhalbjähriger Sanierungszeit wurde der Feldberghof wiedereröffnet. Jetzt aber mit neuem Aussehen und neuem Namen, „Feldberghaus“, an alte Tradition erinnernd. Das Alte Feldberghaus war 1860 von den Hauptinitiatoren Fritz Emminghaus, August Ravenstein und dem künftigen Wirt Johann Anton Ungeheuer eingeweiht worden.
Das sanierte Haus hat eine 100% recycelte Holzverschalung erhalten, auch holzgestaltete Innenräume mit Erinnerungsecken an das „Alte Feldberghaus“ und die Motorsporttradition rund um den Großen Feldberg. Ein Geschenke-Laden mit regionalen Produkten ist integriert, ebenso ein Hochzeitszimmer. Der Kostenaufwand betrug etwa 3,5 Millionen Euro. Das Haus erinnert an Lodges in den Rocky Mountains.
Heute heißen die Eigentümer der Feldberg-Gasthäuser nicht mehr wie damals Ungeheuer, Sturm, Hahn oder Geis, sondern Zweckverband Feldberghof (= Hochtaunuskreis und Gemeinde Schmitten). Pächter des Hauses ist die Binding-Brauerei, Unterpächter die Gastronomen Hedmar Schlosser sowie Carolin und Jens Fischer.