Loading…

1960 ff.: Gegenwärtige Zeit

1963

Ab 1. April 1963 gibt es vom Großen Feld­berg aus ein zweites Fernsehprogramm, das ZDF.

1964

Ab 6. Okto­ber wird vom Fernsehturm des Großen Feld­bergs das 3. Hessische Fernsehprogramm ausgestrahlt.

18. Juli 1965

wird auf dem Großen Feld­berg eine Falknerei eröffnet. Mittlerweile ist sie die älteste in Hessen. Zu sehen sind ver­schie­de­ne Falkenarten, Habichte, Bussarde, Rotmilane, Geier, diverse Eulenarten, da­run­ter 5 Uhus. Bei gutem Wetter kann man Adler frei fliegen sehen.

1968

100 Jahre Taunusklub, mit dankbarem Gedenken an August Ravenstein.

1970

Ein Liftbetreiber legt die Nordabfahrt mit Kunststoff-Noppenmatten aus und ermöglicht sommerliche Skiabfahrten vom Großen Feld­berg bis zur Siegfriedstraße, die längste Kunststoffpiste der Welt. Die Eröffnung nimmt der hessische Minister Horst Schmitt am 11. November 1972 vor. Leider gehen aber Stürze auf den viel zu harten Noppenmatten nicht ohne Verletzungen ab. Knochenbrüche, Prellungen, Verbrennungen sind die Folge. Eine junge Dame wagt eine Abfahrt im Bikini, stürzt, ihr ganzer Körper ist voller Schürfwunden. Die einzige Sommer-Skiabfahrt Deutschlands scheitert an ihrer Gefährlichkeit. Die Kunststoffmatten sind auch nicht sehr haltbar und zerbröseln nach einigen Jahren völlig. Heute hat sich die Natur von dem Kunststoffangriff erholt. Sogar Heidekraut wächst dort wieder im August.

10. November 1972

Eine vom Flugplatz Egelsbach kommende zweimotorige Cessna stürzt am Nordhang neben der neuen Kunststoff-Skipiste in den Wald. Dabei kommen drei Menschen ums Leben.

1988

ist dann nach einem Brand des Schleppliftes auch das Ende des Winterbetrieb der Nordbahn besiegelt.

1994

Das Feld­bergfest besteht jetzt 150 Jahre.

1996

Das letzte der drei im 19ten Jahrhundert erbauten Feld­berghäuser, das Haus Sturm, wird abgerissen.

1998

Der Physikalische Verein Frank­furt am Main errichtet eine Sternwarte auf dem Kleinen Feld­berg. Sie trägt den Namen des langjährigen Vorsitzenden des Vereins Hans Ludwig Neumann.

1999

Das Hotel und Restaurant „Feld­berghof“ wird eingeweiht. Seit 2005 gehört er dem „Zweckverband Feld­berghof“, zu dem sich der Hochtaunuskreis und die Gemeinde Schmitten zusammengeschlossen haben. Pächter ist die Binding-Brauerei Frank­furt am Main. Bewirtschaftet wird das Haus von der Familie Stürtz.

Ein Raum des neuen Gebäudes ist eine Außenstelle des Standesamtes Schmitten im Tau­nus. Freitag ist Trautag.

Feld­berghof
Der neue Feld­berghof Eigenes Foto

2002

Es ist der Feld­berg im Tau­nus, auf dessen Gipfel der Herr seinem Knecht Robert Gernhardt erscheint, um ihm das 11. Gebot zu offenbaren, das zu Lebzeiten des Gottesknechtes Moses auf den Steintafeln keinen Platz mehr fand.

Es lautet: Du sollst nicht lärmen.

Zur Zeit der Geschehnisse auf dem Berge Sinai fehlte auch noch die dringende Erfordernis für dieses 11. Gebot, denn Hubschrauber, Laubbläser, Kehr­ma­schi­nen, Handys, Rasenmäher und die lauten Busse der Stadt Frank­furt am Main waren noch nicht erfunden, man kannte noch keine Pressluft und hämmernde Bässe in Autoradios. „In Zungen reden“, S. Fischer Verlag

März 2005

Der Limes (s. unter 200 n. Chr.) wird von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

März 2006

Das Feld­berg-Fest findet zum 150. Male statt. Susanne Eckermann / Niederreifenberg bringt aus diesem Anlass eine geschichtliche Aufarbeitung darüber heraus. Wer also wissen möchte, warum das Fest einige Male ausfiel und warum es manchmal auf der Stierstädter Heide oder in Frank­furt-Höchst oder sonst wo stattfand, der besorge sich hier das 80 Seiten starke Heft über die Geschichte des Feld­berg-Turnfestes: fam.eckermann@t-online.de.

März 2007

Obwohl der Fernmeldeturm mittlerweile unter Denkmalschutz steht, wird die 15 m hohe, nutzlos gewordene Fernsehantenne, von dem 53 m hohen Turm abmontiert. 26 Fernsehsender strahlen ihre Programme vollständig von dem hohen Stahlrohrmast des Hessischen Rundfunks in die Welt. Mehr darüber in Der Tau­nus von Eugen Ernst.

Alles Ungeheuer
2007 Ungeheuer-Nachfahren im Hochtaunus-Archiv Bad Hom­burg Ingrid Schneider

März 2009

Die Roemer sind wieder da.
Seit September 2009 stehen wieder drei römische Wachtürme auf dem Feld­berg. Susanne Eckermann

März 2011

Blick von der alten Spungschanze aus
Blick von der alten Sprungschanze aus in Richtung Bad Camberg Eigenes Foto
Karte vom Hochtaunus
1780 schuf der Mainzer Heinrich Hugo Cöntgen (1727-1792) diese interessante Kupferstich-Karte. Heinrich Hugo Cöntgen

Am 15. November 2011

wurde auf dem Großen Feld­berg ein Gipfelkreuz aufgestellt, am 20. November hat es Pfarrer Hanns-Jörg Meiller geweiht. Das Kreuz, 3,50 m hoch und 2,70 m breit, besteht aus Eisen, ist verzinkt und leuchtet deshalb in der Sonne. Das Zentrum bildet ein Tau­nus-Quarzit.

Das neue Gipfelkreuz am 15. November
Das Feld­berg-Gipfelkreuz wurde am 15. November 2011 aufgestellt. Susanne Eckermann

9. November 2014

Der Windparks Weilrod im Hintergrund
Der Windpark Weilrod im Hintergrund Im Hubschrauber aufgenommen von Susanne Eckermann
Ober­reifenberg
Burg Ober­reifen­berg vom Brun­hildis­felsen aus Eigenes Foto

1. April 2017

Feldberg, Lidge Feldberg und Alt King

Der 1965 gegrün­dete Feld­berg-Fal­ken­hof hat einen neuen Be­trei­ber: Chri­sti­an Wick.

Zu sehen sind etwa 30 ver­schie­dene Vo­gel­ar­ten: Fal­ken, Bus­sar­de, Ad­ler, Eu­len, Doh­len und La­chen­de Hän­se, aber auch einige Repti­lien und Frett­chen.

Eigenes Foto
Burg Reifenberg vom Brunhildisfelsen aus
Burg Reifenberg im Herbst vom Feldberg aus fotografiert Eigenes Foto
Gertrudis-Kapelle Reifenberg vom Brunhildisfelsen aus
In der Gertrudiskapelle Oberreifenberg ruht der Erzmainzer Domherr, Domherr zu Trier und zu Halberstadt, Erster Stadthalter und Rektor der Universität von Erfurt und letzter Reifenberger Ritter Philipp Ludwig von Reiffenberg (1617-1686). Auch seine Eltern Heinrich von Reiffenberg und Anna von Kronberg haben hier ihre letzte Ruhe gefunden. Eigenes Foto

2022

Das Neue Feld­berghaus
Aus „Feld­berghof“ wurde wieder „Feld­berghaus“. Gunter Meister
Jean und Christian Ungeheuer
Christian und Jean Ungeheuer, Wirte des „Alten Feld­berghauses“ Die Fotos dazu von Hansjörg Meis­ter
Plakat des Feld­bergrennens 1950
Holz­gestal­teter Raum, mit einer Erinne­rungs­ecke an die Motor­sport­tradi­tion rund um den Großen Feld­berg. Eigenes Foto
Plakat Feld­berg­rennen von 1953
Plakat von 1953 Die Fotos zu diesen beiden und weiteren sechs Plakaten stammen von Hansjörg Meister

3. Februar 2022

Nach zwei­einhalb­jähriger Sanier­ungs­zeit wurde der Feld­berg­hof wieder­eröffnet. Jetzt aber mit neuem Aus­sehen und neuem Namen, „Feld­berg­haus“, an alte Tradi­tion erin­nernd. Das Alte Feld­berg­haus war 1860 von den Haupt­initia­toren Fritz Emming­haus, August Raven­stein und dem künftigen Wirt Johann Anton Unge­heuer einge­weiht worden.

Das sanierte Haus hat eine 100% recycelte Holz­verscha­lung erhal­ten, auch holz­gestal­tete Innen­räume mit Erinne­rungs­ecken an das „Alte Feld­berg­haus“ und die Motor­sport­tra­dition rund um den Großen Feld­berg. Ein Geschenke-Laden mit regio­nalen Pro­dukten ist inte­griert, ebenso ein Hoch­zeits­zimmer. Der Kosten­auf­wand betrug etwa 3,5 Millionen Euro. Das Haus erinnert an Lodges in den Rocky Moun­tains.

Heute heißen die Eigen­tümer der Feld­berg-Gast­häuser nicht mehr wie damals Unge­heuer, Sturm, Hahn oder Geis, sondern Zweck­verband Feld­berg­hof (= Hoch­taunus­kreis und Gemeinde Schmit­ten). Pächter des Hauses ist die Binding-Brau­erei, Unter­pächter die Gast­rono­men Hedmar Schlos­ser sowie Carolin und Jens Fischer.

Nachkriegszeit Fauna und Flora